| Unterricht wie zur Kaiserzeit |
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Gerade sitzen, Ohren spitzen, Hände falten, Schnabel halten! Im Dezember hatten wir Schüler der vierten Klassen die Möglichkeit, einmal in die Vergangenheit zu reisen. Im Leipziger Schulmuseum bekamen wir Mädchen bunte Schürzen umgebunden und eine weiße Schleife ins Haar gesteckt, während die Jungen ein traditionelles Matrosenhemd überzogen. Wir hießen Gustav, August und Emil oder Gretel, Frieda und Erna und saßen brav in den alten engen Holzbänken. Aufmerksam folgten wir den Anweisungen des Fräulein Lehrerin, die sehr streng auf Gehorsamkeit und Fleiß achtete. Ein Kind musste in der Eselsbank sitzen, weil es nicht aufgepasst hatte. Wir haben ein Gedicht im Chor gesprochen, ein Lied gesungen und sogar mit dem Griffel auf die Schiefertafel geschrieben. Fehler und ungehorsames Verhalten wurden früher mit dem Rohrstock bestraft. Wir fanden diese Stunde ganz interessant und sogar lustig. Wir sind aber auch froh, dass die Schule heutzutage nicht mehr so streng ist. Angelika, Katharina, Jonathan und Justin Klasse 4a
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